Ziele

Das Netzwerk beschäftigt sich mit Fragen zur digitalen Zusammenführung, Bearbeitung und Sichtbarkeit sowie zu Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Materialien und Daten aus kolonialen Kontexten.

Das "Netzwerk für nachhaltige Forschungsstrukturen zur Bearbeitung von Sammlungen und Beständen aus kolonialen Kontexten" beschäftigt sich übergreifend mit Fragen zur digitalen Zusammenführung, Bearbeitung und Sichtbarkeit sowie zu Nutzungsmöglichkeiten von digitalen Materialien und Daten aus kolonialen Kontexten. Dabei sind „koloniale Kontexte“ explizit offengehalten und unterliegen weder einem Zeitschnitt noch einer regionalen Fokussierung (z.B. auf ehemalige deutsche Kolonien).

Übergeordnetes Ziel ist es, nationale und internationale Akteur*innen ins Gespräch zu bringen, die digitale Zugänge zu relevanten Materialien und Daten aus kolonialen Kontexten benötigen, schaffen oder nachhaltig gewährleisten. Die Beteiligten wollen zur besseren Koordination und Vernetzung von Projekten in den verschiedenen fachlichen wie institutionellen Feldern beitragen, domänenübergreifend Bedarfe ermitteln und perspektivisch Lösungen entwickeln. Dabei sollen insbesondere Insellösungen vermieden, Nachhaltigkeit verbessert und ein respektvoller Umgang mit sensiblen Daten bei gleichzeitiger Transparenz gewährleistet werden können. Darüber hinaus sind zentrale Anliegen, sich über Standards zu verständigen, internationale Kooperationen bzw. Perspektiven besser in der Projektplanung zu verankern und einzubinden, und die Bedarfe und Bedürfnisse der am Netzwerk beteiligten Personen und Institutionen öffentlich zu artikulieren und vertreten.