Verletzbarkeit und Institutionen

Die Universität Innsbruck lädt ein zur interdisziplinären Tagung: Verletzbarkeit und Institutionen. Anrufen – Aushandeln – Antworten, 28.–29. September 2021; Call for Abstracts bis 01.06.2021

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Zusammenfassung

Beschreibung

„Verletzbarkeit und Institutionen. Anrufen – Aushandeln – Antworten"

28.-29. September 2021
Call for Abstracts: 01.06.2021
Organisationsteam: Sarah Nimführ, Michaela Bstieler, Judith Klemenc, Stephanie Schmidt und Judith Welz

Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Zeitgeschichte, Institut für Philosophie und dem Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck in Kooperation mit der Abteilung Kulturwissenschaft der Kunstuniversität Linz und dem Doktoratskolleg „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung" der Universität Innsbruck.

 

Vor dem Hintergrund der Verletzbarkeit im Sinne einer „Primärerfahrung des Ausgeliefertseins" (Judith Butler), die verschieden wahrgenommen, angeeignet und umgedeutet wird, widmet sich die Tagung Fragen danach, wie Dimensionen der Verletzbarkeit durch Anrufung und soziale, kulturelle, politische Praktiken (doing vulnerability) institutionell hergestellt und perpetuiert werden, in welchen Bedeutungszusammenhängen sie verankert sind und produktiv werden, und wie sie schließlich auch provoziert und dementiert werden können. Institutionen werden dabei nicht etwa als homogene Gebilde verstanden, sondern als Bündelung von Kräften, die aus den im Inneren verhandelten Diskursen, Praktiken und Symbolen immer wieder (neu) entstehen. Das Anliegen der Konferenz ist es, zu diskutieren, inwiefern unterschiedliche Institutionen (Schule und Universität, Verwaltungsbehörden, Museumswesen, Polizei, Gericht, Gesundheitswesen, NGOs, Regierung etc.) herausragende Orte der Herstellung, Linderung oder Abwehr von Vulnerabilität sind.

Brigitta Kuster (Juniorprofessur für Kulturwissenschaftliche Filmforschung mit Schwerpunkt Gender, HU Berlin) wird die Tagung mit einer Keynote bereichern. 

Im Rahmen der Tagung wollen wir sowohl einen Austausch zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen als auch zwischen methodologischen Perspektiven eröffnen, die sich im Umfeld der Sozial- und Geisteswissenschaften bewegen. Zudem möchten wir Nachwuchswissenschaftler*innen zu einer Einreichung ermutigen.

Deutsch- und/oder englischsprachige Abstracts bis spätestens 1. Juni 2021 per Mail an: verletzbarkeit-institutionen2021(at)uibk.ac.at.

Weitere Informationen über die Veranstaltung sowie den Bewerbungsvorgang finden Sie hier.

 

Kontakt

Nähere Informationen

verletzbarkeit-institutionen2021[ at ]uibk.ac.at