LIBREAS-Ausgabe 39

LIBREAS ruft auf zu Beiträgen für die LIBREAS-Ausgabe 39: Antirassistisch und/oder dekolonial? Bibliotheken im Spannungsfeld antirassistischer und kritischer Auseinandersetzung mit dem eigenen kolonialen Erbe; 30.06.2021

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Zusammenfassung

Beschreibung

Antirassistisch und/oder dekolonial?
Bibliotheken im Spannungsfeld antirassistischer und kritischer Auseinandersetzung mit dem eigenen kolonialen Erbe

LIBREAS. Library Ideas
Call for Papers LIBREAS-Ausgabe 39, 2. Schwerpunkt “Dekolonisierung”, 30. Juni 2021

Tritt man in eine Gedächtniseinrichtung wie eine Bibliothek, ein Archiv oder ein Museum, betritt man einen vorgeprägten Raum. Wie und welche Inhalte dort gezeigt werden, ist das Ergebnis umfassender Entscheidungsketten. Diese Entscheidungen basieren auf einem Geflecht von Rahmenbedingungen und Einstellungen der Entscheidenden. Da die Entscheidungen aneinander anschließen, werden sie vererbt, verinnerlicht, bedingen die Regelhaftigkeit der Institutionen. Ein bibliothekarisches Klassifikationssystem mag über die Zeit modifiziert werden. Seine Grundanlage aber bestimmt bereits, ob und wie es modifizierbar ist. 

Zum vollständigen Ausschreibungstext.

Call 


Für die kommende Ausgabe von LIBREAS suchen wir Beiträge, die sich mit der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft von Gedächtnisorganisationen und Prozessen der Ordnung des Wissens, Diskursen und Wissensträgern aus der Perspektive einer Dekolonisierung auseinandersetzen.

  • Wir suchen die Spuren von Kolonialismus und Rassismen, die sich bis heute in den Strukturen und der Arbeit von Bibliotheken erhalten und die sich möglicherweise in digitalen Wissens- und Kommunikationsstrukturen reproduzieren. 
  • Wir möchten erfahren, wer sich aus welchen Blickwinkeln mit Fragen der Dekolonisierung, der Diversifizierung, der Alterisierung in und von Bibliotheken befasst.
  • Wir suchen Best-Practice-Beispiele für Inklusions- und Öffnungsprozesse.
  • Wir wollen Handlungsoptionen (und Utopien) zur Frage diskutieren, wie die Ordnungsmechanismen von Machtdiskursen durchbrochen werden können und wie epistemische Gewalt in öffentlichen Einrichtungen thematisiert werden kann.
  • Und schließlich möchten wir gern auch die genuine Perspektive der Bibliotheks- und Informationswissenschaft betrachten und fragen, wie informationsethische Modelle, Methoden und Theorien am Schnittpunkt zu postkolonialen Forschungsfragen anwendbar sind.

Einreichungen
Die Redaktion der LIBREAS. Library Ideas, die Gasteditorinnen Gabriele Slezak und Sandra Sparber aus Wien sowie die Studierenden des LIBREAS-Projektseminars am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sind offen für direkte Einreichungen, aber auch für die Diskussion von Ideen für Beiträge. Formen und Inhalt sind wenig beschränkt, diese Einschränkungen sind in den Hinweisen für Autor*innen (https://libreas.eu/authorguides/) zu finden. Deadline ist der 30. Juni 2021. Kontakt: redaktion(at)libreas.eu

Kontakt

Nähere Informationen

redaktion[ at ]libreas.eu