2 wiss. Mitarbeiter*innen

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover @WeltenMuseum sucht 2 wiss. Mitarbeiter*innen für die Schwerpunkte Ethnologie und Ethnologie Peru; Bewerbungsfrist 17.01.2022 #museum

Zusammenfassung

Beschreibung

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover ist mit den Bereichen Archäologie, Ethnologie, Landesgalerie, Naturkunde, Numismatik und Provenienzforschung das größte staatliche Museum in Niedersachsen.

1. Stelle: Wiss. Mitarbeiter*in Ethnologie Peru (mehr)

Im Fachbereich Ethnologie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Teilzeitstelle (50%) einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin /eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) befristet für die Dauer von 2 Jahren zu besetzen.

Der Fachbereich Ethnologie betreut eine thematisch und regional heterogene Sammlung, die ca. 24.000 Objekte sowie ein Medienarchiv mit historischen Bild- und Filmdokumenten umfasst. Zu den Schwerpunkten der Sammlung zählen die archäologischen Bestände aus dem Gebiet des heutigen Peru, die durch eine umfangreiche Glasplattensammlung aus dem Nachlass des hannoverschen Textilkaufmanns Wilhelm Gretzer ergänzt wird.

Gesucht wird eine Person, die diese Bestände vor dem Hintergrund aktueller, kolonialkritischer Fragestellungen bearbeitet. Zu den Aufgaben gehören die wissenschaftliche Erschließung, Digitalisierung und Dokumentation der einschlägigen Sammlungsbestände sowie die Mitarbeit an der Provenienzforschung mit dem Ziel, eine Verbindung der Bestände des Landesmuseums zu anderen Sammlungsteilen sowie den Ausgrabungsorten herzustellen. Die Ergebnisse sollen durch eine geeignete öffentlichkeitswirksame Maßnahme (Publikation, Workshop oder Ausstellung) kommuniziert und abgerundet werden.

Erwartet werden

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister oder Master, Promotion erwünscht) in Ethnologie, Altamerikanistik oder Archäologie mit Schwerpunkten vorspanisches Peru und materielle Kultur.
  • Erfahrung im Umgang mit Sammlungen (historischen und fotografischen Objekten), Grundkenntnisse in der Provenienzforschung sind wünschenswert.
  • grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Digitalisierung und Museologie, Erfahrung im Umgang mit Objektdatenbanken.
  • Kenntnisse aktueller, postkolonialer Diskurse und der Debatte um Sammlungen aus kolonialen Kontexten sowie der kritischen Fachgeschichte; daraus resultierend eine hohe Sensibilität für die politische, historische und ethische Bedeutung der Arbeit mit ethnologischen Sammlungen, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Ethnologie und Archäologie.
  • sehr gute Kenntnisse der englischen und spanischen Sprache in Wort und Schrift. Deutsch mindestens Niveau B1.
  • versierter Umgang mit den gängigen Office-Applikationen.

Erwünscht sind

  • Erfahrung in der Arbeit mit deutschsprachigen Archivmaterialien
  • nachgewiesene einschlägige Publikationen, Projekt- oder Ausstellungserfahrungen.
  • Erfahrungen im Verfassen wissenschaftlicher Texte und/oder Texten für Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Vernetzung in der nationalen und internationalen Museumswelt, insbesondere zu vergleichbaren Sammlungen und Archiven in Deutschland und Peru.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 17.01.2022 (Eingangsschluss) an:

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Stephanie Versümer
Az: 03/Projekt Peru
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

2. Stelle: Wiss. Mitarbeiter*in Ethnologie (mehr)

Im Fachbereich Ethnologie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Teilzeitstelle (50%) einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin /eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) befristet für die Dauer von 12 Monaten zu besetzen.

Im Rahmen der aus Mitteln vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Stelle soll die Kooperation der fünf größten ethnologischen Sammlungen in Niedersachsen (ehem. PAESE) fortgeführt werden.

Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Unterstützung der Arbeiten im Rahmen der Umsetzung der 3-Wege-Strategie des Bundes (wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung von Beständen, Exporte von Digitalisaten in die PAESE-Datenbank und die nationale Datenbank der DDB)
  • Inhaltliche und formale Vorbereitung eines gemeinsamen DFG-Antrags mit anderen niedersächsischen Partnern (ehem. PAESE; LIS/Digitalisierung); in diesem Zusammenhang Abstimmung gemeinsamer Planungen

Qualifikationen:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Magister oder Master) in Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Globalgeschichte oder vergleichbar, Schwerpunkte in materieller Kultur Ozeaniens erwünscht
  • Erfahrung im Umgang mit ethnologischen Sammlungen, historischen Objekten und Archivalien sowie deren Inventarisierung und Digitalisierung, Grundkenntnisse in der Provenienzforschung erwünscht
  • Versierter Umgang mit den gängigen Office-Applikationen, Erfahrungen im Umgang mit museumsbezogenen Datenbanksystemen
  • Erfahrung in der Erstellung wissenschaftlicher Forschungsanträge
  • Kenntnisse aktueller postkolonialer Diskurse und der Debatte um Sammlungen aus kolonialen Kontexten sowie der kritischen Fachgeschichte; daraus resultierend eine hohe Sensibilität für die politische, historische und ethische Bedeutung der Arbeit mit ethnologischen Sammlungen
  • Teamfähigkeit, hohe Kommunikations- und Kooperationskompetenz
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 17.01.2022 (Eingangsschluss) an:

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Stephanie Versümer
Az: 03/Projektstelle Ethnologie
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

Wir fördern die Gleichstellung und wertschätzen Vielfalt. Daher begrüßen wir Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sowie mit persönlicher oder familiärer Migrationsgeschichte. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie zur Wahrung Ihrer Interessen bereits in der Bewerbung auf eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung hin und fügen einen entsprechenden Nachweis bei.

Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt werden können, wenn ihnen ein frankierter Rückumschlag beiliegt. Andernfalls werden die Unterlagen nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens vernichtet. Ihre Daten werden ausschließlich für die Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet und gespeichert.

Für Nachfragen zum Verfahren steht Ihnen Stephanie Versümer (stephanie.versuemer@landesmuseum-hannover.de) zur Verfügung.

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Stephanie Versümer

stephanie.versuemer[ at ]landesmuseum-hannover.de