transmortale X - Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer

Am Samstag, den 21. März 2020, findet die transmortale X statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstraße 25-27, 34117 Kassel. Am Freitag, 20. März, wird die Gelegenheit geboten, die Dauerausstellung des Museums durch eine Führung kennenzulernen und gemeinsam die anstehende Neukonzeption zu diskutieren. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der transmortale ist für den Freitagabend ein Festvortrag geplant.

EVIFA Literatursuche

Zukünftige Termine
« Oktober 2019 »
month-10
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Zusammenfassung

  • Was Konferenz | Tagungtransmortale X - Neue Forschungen zu Sterben, Tod und Trauer
  • Wann bis (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Kassel Deutschland
  • Teilnehmer*innen Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie; Museum und Institut für Sepulkralkultur, Kassel; Moritz Buchner / Norbert Fischer / Anna-Maria Götz / Stephan Hadraschek / Dagmar Kuhle / Marlene Lippok / Jan Möllers / Dirk Pörschmann
  • Anmeldung bis 03.11.2019
  • URL http://www.sepulkralmuseum.de/
  • Termin herunterladen iCal Datei herunterladen

Beschreibung

Alle Epochen und Kulturen zeigen, dass der Tod nicht nur die Toten betrifft, sondern vor allem die Lebenden. Für die Wissenschaft bedeutet das, dass alle Fächer und Forschungsfelder, die sich mit den Menschen und dem Leben beschäftigen, auch Berührungspunkte mit dem Tod, dem Abschied oder der Endlichkeit haben.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren
verstärkt in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Volkskunde/Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigten sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kunst- und Medienwissenschaften.

Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftler_innen aus der Nachwuchsforschung, zum Beispiel Studierende in der Abschlussphase oder Doktorand_innen, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftler_innen die Möglichkeit zu bieten, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Die transmortale findet jährlich statt und bietet über den Workshop hinaus eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer. Tagungssprache ist Deutsch, es sind aber auch englischsprachige Beiträge möglich. Für Referierende werden die Kosten für maximal eine Übernachtung und die Verpflegung während der Tagung übernommen.

-

The transmortale X will be held on Saturday, March 21, 2020, at the Museum for Sepulchral Culture in Kassel, Weinbergstrasse 25-27, 34117. The workshop is jointly organized by the University of Hamburg (Institute of Social and Cultural Anthropology) and the Museum/Institute for Sepulchral Culture. On Friday, March 20, visitors will have a chance to view the museum’s permanent exhibition and to attend a public lecture.

Throughout all epochs and cultures, death has affected not only the dead but above all the living. For scholars this means that all subject areas and fields of research that deal with people and with life also touch on the themes of death, taking leave of the deceased, and the finite nature of life.

The topics of dying, death, and mourning have in recent years become the focus of interdisciplinary research. Disciplines such as archeology, ethnology, social and cultural anthropology, and art history have always engaged with graves and burial grounds. Today, however, very different disciplines are taking an interest in the changing culture of mourning and burial, including sociology and psychology as well as history, medicine (and medical ethics), health and nursing sciences, gender studies, and art and media studies.

The workshop is open to junior scholars, for example students in the final phase of their studies or doctoral students, as well as to postdocs and interested researchers. The aim is to offer scholars the opportunity to present new research perspectives in short talks and discuss them with the larger group. In this way, current questions and findings can be examined from an interdisciplinary point of view and common issues can be subjected to a transdisciplinary analysis. The transmortale takes place annually, offering a platform for research into dying, death, and mourning that goes far beyond the workshop itself. The main language for the workshop is German, but presentations in English are also possible. For those presenting papers, the costs of maximum one night’s accommodations will be covered as well as meals during the workshop.

Kontakt

Anmeldung bei

niedermeyer[ at ]sepulkralmuseum.de

Nähere Informationen

niedermeyer[ at ]sepulkralmuseum.de