How to Do History and Philosophy of Science with Hans Blumenberg?

Vom 23.-25.10.2020 findet am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung in Lübeck die internationale Konferenz „How to Do History and Philosophy of Science with Hans Blumenberg?“ statt.

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Zusammenfassung

  • Was Call For PapersHow to Do History and Philosophy of Science with Hans Blumenberg?
  • Wann bis (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Lübeck Deutschland
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Beschreibung

Als Phänomenologe der modernen Welt interessierte sich Hans Blumenberg (1920-1996) in besonderer Weise für Wissenschaften und ihre Geschichte. Von seiner Archäologie der wissenschaftlichen Neugierde in Die Legitimität der Neuzeit bis hin zur Arbeit am Mythos und Die Lesbarkeit der Welt reflektierte Blumenberg die sich wandelnden Beziehungen zwischen Wissenschaft, Religion und Philosophie. Im Laufe seines Lebens avancierte er dabei vom Amateurastronomen zum Astronoetiker und Theoretiker der Lebenszeit, und die neuere Forschung hat Blumenbergs Interesse an so unterschiedlichen Disziplinen wie Paläoanthropologie, Technologie und Phänomenologie beleuchtet.

Die internationale Konferenz in Lübeck will deshalb einerseits Raum bieten, um Blumenbergs Beiträge zur Geschichte und Philosophie der Wissenschaften zu diskutieren. Andererseits soll die Frage im Zentrum stehen, welche Impulse von seiner Philosophie für die Historiographie der Wissenschaften, für die Wissenschaftsforschung, die Science Studies und die Philosophiegeschichte ausgehen: Welches Potenzial bietet Blumenbergs Art und Weise, Wissenschaftsgeschichte und -philosophie zu betreiben, für heutige Wissenschafts-historiker*innen? Welche methodischen und historiographischen Ansätze lassen sich im Hinblick auf aktuelle Fragen der Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie aufgreifen und weiterentwickeln?

Wir freuen uns auf Vorschläge zu folgenden Themenbereichen:

  • Hans Blumenbergs Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie.
  • Historische Epistemologie und Biographien wissenschaftlicher Metaphern.
  • Umbesetzung als Leitkonzept zur Rekonstruktion transformativer Prozesse.
  • Die Rolle von Metaphern und Metaphorologie in der Wissenschaftsgeschichte, den Science Studies und der Wissenschaftsphilosophie.
  • Globalhistorische und postkoloniale Perspektiven auf Blumenbergs Werk und die europäische Wissens- und Wissenschaftsgeschichtsschreibung.

Die Konferenz findet im Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck, Königstraße 42, statt. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch.

Bitte senden Sie Vorschläge mit maximal 500 Wörtern bis spätestens 29. Februar 2020 an josros@ucm.es. Die ausgewählten Vorschläge werden innerhalb eines Monats nach ihrer Annahme bekannt gegeben. Die Hans-Blumenberg-Gesellschaft, die das Tagungsprojekt unterstützt, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, Reisestipendien für junge Wissenschaftler*innen auszuloben.

 

Organisation:
Prof. Dr. Cornelius Borck (ZKFL/IMGWF, Universität zu Lübeck), Dr. Alberto Fragio (Universidad Autónoma Metropolitana, Mexico City), Dr. Martina Philippi (Universität Leipzig), Dr. Josefa Ros Velasco (Universidad Complutense de Madrid/Harvard University).

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