Ethnosymposium 2019: Widerstand - Einfach machen, aber wie?!

Das Ethnosymposium ist ein Raum des Austauschs von und für Studierende der Ethnologie sowie der Kultur- und Sozialanthropologie. Es geht darum, Studierenden einen Raum zu geben, ihre Arbeiten vorzustellen und anschließend diskutieren zu können.

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Zusammenfassung

Beschreibung

Mit grenzenloser Vorfreude möchten wir Euch zum 15. Ethnosymposium im kommenden Sommer nach München einladen! Das dreitägige Event wird bereits seit 2004 mit jährlich wechselndem Veranstaltungsort im deutschsprachigen Raum von Studierenden für Studierende ausgetragen. Gemeinsam mit Euch und euren Beiträgen wollen wir einen kreativen Austausch in lockerer Atmosphäre verwirklichen. Willkommen sind Studierende der Ethnologie, KSA und alle weiteren Interessierten.

WIDERSTAND – einfach machen, aber wie?!

Dabei könnten beispielsweise folgende Fragen behandelt werden, die sich lohnen genauer diskutiert zu werden: Was ist, wer leistet und wie funktioniert bzw. gelingt Widerstand? Wie können erdachte Utopien damit verwirklicht werden? Wann und wo finden sich Mobilisierungspotentiale? Wann beginnt Widerstand, wo hört er auf – wann sollte er beginnen/aufhören? Welche Rolle spielen dabei Revolution und Reform, Ethik und Gesetze? Widerstand alltäglich oder ritualisiert – passiv oder aktiv – global, lokal oder glokal? Wieso bzw. wogegen müssen wir widerstehen und welchen Widerständen sind wir selbst ausgesetzt? Was kann die Ethnologie zu all dem beitragen? Welche Fragen stellen sich Euch bei diesem Thema?
Angeregt hat unser Interesse unter anderem die diesjährige Änderung des Polizeiaufgabengesetzes (kurz PAG) und alle gesellschaftlichen Reaktionen darauf. Selten zuvor hatten junge Münchner*innen so sehr das Gefühl, gemeinsam für eine Sache einzustehen, wie bei den Gegendemonstrationen „noPAG“, bei denen je nach Zählung bis zu 40.000 Menschen auf die Straße gingen. Die dort entfesselte Euphorie machte allen Anwesenden Hoffnung, etwas an der Situation ändern zu können. Als das Gesetz dennoch kam, stellten viele niedergeschlagen fest, dass ihre Bemühungen in Ohnmacht verpufften. München ist ebenso historischer Ort des Widerstands. Erwähnt seien an dieser Stelle nicht zuletzt das hundertjährige Jubiläum der Novemberrevolution und Münchner Räterepublik, sowie die NS-Widerstandsbewegung „Weiße Rose“, deren Kern aus Mitgliedern der Ludwig-Maximilians-Universität München bestand. Doch auch historisch negative Bewegungen, wie der (schlussendlich gescheiterte) Hitlerputsch aus dem Jahre 1923, fanden hier statt.

Was motiviert Euch am Thema Widerstand? Das Symposium lebt von Eurem Engagement. Daher sind wir gespannt auf Beiträge jeglicher Art in deutscher und englischer Sprache! Wir freuen uns über Vorträge, Diskussionen, Workshops, Film-/Foto-/Toninstallationen und jegliche kreative Gestaltungsideen.

Format Eurer Abstracts:

Damit wir ein ansprechendes Programm zusammenstellen können, bitten wir um die Einsendung Eurer Abstracts (max. 2000 Zeichen). Denkt dabei bitte an:

  • Name & Kontaktdaten (Mailadresse und Telefonnummer)
  • Titel eures Vorhabens
  • Benötigter Zeitrahmen
  • Bevorzugtes Datum und Zeitraum innerhalb des Wochenendes
  • Benötigte Technik und sonstige Materialien

Wann und Wohin?

An: ethnosymposium2019@ethnologie.lmu.de
Betreff: CONTRIBUTION: Titel des Beitrags
Einsendeschluss ist der 30. April 2019 (verlängert)

Servus und bis bald,
Euer Team Ethnosymposium München

Kontakt

Nähere Informationen

ethnosymposium2019[ at ]ethnologie.lmu.de

Dokumente senden an

ethnosymposium2019[ at ]ethnologie.lmu.de