"Ethnografischer Kram" Revision der Sammlung Leo Frobenius aus Mali

Ein Projekt von MARKK in Motion mit Unterstützung der „Initiative für Ethnologische Sammlungen“ der Kulturstiftung des Bundes.

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Zusammenfassung

  • Was Ausstellung"Ethnografischer Kram" Revision der Sammlung Leo Frobenius aus Mali
  • Wann bis (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Hamburg Deutschland
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Beschreibung

Im Depot des Museums am Rothenbaum schlummert eine bisher kaum erforschte Sammlung, die der deutsche Ethnologe Leo Frobenius Anfang des 20. Jahrhunderts im damals unter französischer Kolonialherrschaft stehenden Mali in Westafrika erworben hat.

Der Ausstellungstitel „Ethnographischer Kram“ verweist auf ein Originalzitat des Sammlers und steht symbolisch für das Spannungsfeld, in dem westafrikanische Artefakte und der Diskurs über sie stehen.  Objekte, die Frobenius damals unter anderem als „Kram“ bezeichnete, gelten heute als Ikonen afrikanischer Kunst. Welche Bedeutung haben sie heute in Mali? Welche Interessen standen zur damaligen Zeit hinter dem Sammeln dieser Objekte? Welche Rolle spielte der koloniale Kontext der Aneignung und wie soll heute mit ihnen umgegangen werden?

Die Ausstellung bringt Quellenmaterial aus dem Archiv des MARKK, dem Frobenius-Institut Frankfurt mit ausgewählten Stücken der Museumssammlung sowie Interviews mit Vertretern des Nationalmuseums von Mali, Bamako zusammen.

Die Kuratorin Cécile Bründlmayer ist Kulturanthropologin und derzeit Fellow am Internationalen Zentrum für Kulturwissenschaften (IFK) der Kunstuniversität Linz in Wien. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Weltmuseum Wien tätig und Kuratorin am Humboldt Forum in Berlin. Seit 2019 promoviert Sie am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Am Do 2. Juli um 19 Uhr wird ein Gespräch mit ihr auf dem Facebook-Kanal des MARKK veröffentlicht.

 

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