Konferenzen – Call for Papers

Wissenstransfer und Wissensproduktion in Netzwerken und ihre Untersuchung mittels Netzwerkanalyse

Die interdisziplinäre Tagung „Wissenstransfer und Wissensproduktion in Netzwerken und ihre Untersuchung mittels Netzwerkanalyse“ findet vom 28.-29.3.2019 an der RWTH Aachen statt. Abstracts können bis zum 31.1.2019 eingereicht werden.

  • Zeitraum: 05.12.2018 – 31.12.2018
  • Institution: EVIFA News
  • Ort: Aachen / Deutschland
  • Einzureichen bis: 31. Januar 2019
  • Anmeldung bis: 31. Januar 2019
  • Anmeldung bei: DGNetRWTH(at)gmail.com
  • Unterlagen an: DGNetRWTH(at)gmail.com

Die interdisziplinäre Tagung „Wissenstransfer und Wissensproduktion in Netzwerken und ihre Untersuchung mittels Netzwerkanalyse“, die am 28. und 29. März 2019 an der RWTH Aachen stattfinden wird, kombiniert parallel stattfindende Workshops der DGNet-Arbeitskreise „Organisatorische Netzwerkforschung“, „Stadt, Land, Netzwerk“, „Qualitative Methoden der
Netzwerkforschung“ und „Netzwerke und Soziale Arbeit“ mit Plenarveranstaltungen zum Verhältnis von Wissen und Netzwerken. Die Workshops können dabei zwei Formate aufweisen: Zum einen 20-minütige Vorträge mit anschließender Diskussion sowie zum anderen Werkstattgespräche, bei denen am konkreten empirischen Material problemzentriert und interdisziplinär diskutiert wird. Für je ein solches Werkstattgespräch kann bis zu einer Stunde Zeit eingeräumt werden.


Plenarveranstaltung [Thema 1]:
In aktuellen Gesellschaftsdiagnosen spielen die Begriffe Wissen und Netzwerk eine herausragende Rolle. Informationen, Wissen und ihre Bewegung in sozialen oder auch technisch vermittelten Netzwerken stehen im Fokus der gesellschaftlichen, politischen und auch wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Will man jedoch die Wissensgesellschaft als eine Netzwerkgesellschaft begreifen,
stellt sich unmittelbar die Frage nach dem Zusammenhang von Wissen und Netzwerken – sowohl auf der Makro-, Meso- und Mikroebene.
Wie etwa soziale Praktiken ausgestaltet werden, hängt in erheblichem Maße vom Wissen der handelnden Akteure ab. Die Entwicklung und Verbreitung dieses Wissens zu verstehen, ist daher von größter Relevanz. Ein besonders vielversprechender Ansatzpunkt dafür ist beispielsweise die Analyse
sozialer Netzwerke in und zwischen Organisationen, da sie sowohl die Genese als auch den Transfer dieses Wissens grundlegend strukturieren.


In den Plenarveranstaltungen sollen in Vorträgen empirische Befunde und konzeptionelle Erwägungen zu Wissenstransfer und Wissensproduktion in Netzwerken vorgestellt und diskutiert werden. Besonders erwünscht sind Beiträge für das Plenum, die sich mit einem oder mehreren der folgenden
Themen befassen:

  • wie die Wirkung und Formation von Netzwerken mit räumlichen Strukturen verwoben sind,
  • mit welchen (vor allem auch qualitativen) Methoden sich Wirkung, Formation und Dynamik von Netzwerken untersuchen lassen,
  • in welchem Wechselverhältnis organisationale Formalstrukturen und informelle Netzwerke stehen,
  • wie lokale Kulturen Wirkung und Formation von Netzwerken strukturieren,
  • wie neuartige virtuelle Umgebungen diese Prozesse verändern,
  • wie quantitative und qualitative Verfahren der Netzwerkforschung den spezifischen Herausforderungen der Analyse und Konstruktion multimodaler und heterogener Netzwerke begegnen,
  • wie unterschiedliche Arten von Wissen mit Netzwerkstrukturen zusammenwirken.


Workshop 1 - Stadt, Land, Netzwerke [Thema 2]
Im Workshop des Arbeitskreises sollen Ergebnisse aus stadtbezogenen Transformationsprojekten verglichen und im Rahmen eines Werkstattgesprächs diskutiert werden, die mit netzwerkanalytischen Methoden gearbeitet haben und als Teil der Transformation auch eine Veränderung der städtischen
Netzwerke beobachtet bzw. angestrebt haben.


Workshop 2 - Qualitative Methoden in der Netzwerkforschung [Thema 3]
Der Workshop des Arbeitskreises möchte den Diskurs zur qualitativen Netzwerkforschung aufgreifen und fortführen. Erwünscht sind Vorträge und Werkstattgespräche zu allen Aspekten der qualitativen Netzwerkforschung. Besonderes Augenmerk wird auf den Austausch von Arbeiten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen gelegt, sowie auf multi-methodische und multimethodologische Ansätze („mixed methods“) der Netzwerkforschung.


Workshop 3 - Organisatorische Netzwerkforschung [Thema 4]
Im Workshop des Arbeitskreises soll der Forschungsprozess von laufenden oder abgeschlossenen Arbeiten, die sich mit der Formation oder der Wirkung von Netzwerken in oder zwischen Organisationen befassen, fokussiert werden. Ziel ist es, konkrete Entscheidungen im Forschungsprozess (zum Beispiel die konkrete Ausgestaltung von Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren) detailliert darzustellen und gemeinsam zu reflektieren. Vorgesehen sind
sowohl Vorträge als auch Werkstattgespräche.


Workshop 4 – Soziale Arbeit (Thema 5]
Der Workshop des Arbeitskreises möchte den begonnenen Diskurs zur Netzwerkforschung in der Sozialen Arbeit fortführen. Im Sinne eines Werkstattgespräches soll hier die Auseinandersetzung mit der Verwendung des Netzwerkbegriffes im interdisziplinären Feld der Sozialen Arbeit weitergeführt
werden. Willkommen sind Beiträge, die Anregungen zur Reflexion und  Standortbestimmung bieten.


Einreichung von Beitragsvorschlägen
Beitragsvorschläge in Form eines „Extended Abstracts“ (maximal 6000 Zeichen inkl. Bibliographie) als pdf-Dokument können bis zum 31.1.2019 via E-Mail an DGNetRWTH@gmail.com eingereicht werden.
Wir bitten darum kenntlich zu machen, in welchem Teil der Veranstaltung Sie Ihren Beitrag platziert haben wollen [Thema 1, Thema 2, Thema 3, Thema 4 oder Thema 5], wobei Mehrfachnennungen möglich sind. Des Weiteren bitten wir um die Angabe des gewünschten Formats des eingereichten Beitrags [Vortrag oder Werkstattgespräch – bitte beachten Sie dabei, dass für das Thema 1 nur Vorträge sowie für Thema 2 und 5 nur Werkstattgespräche vorgesehen sind].

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