Karriere – Job

Wiss. Mitarbeiter/-in

Am Zentrum für Konfliktforschung, AG Prof. Bonacker, der Philipps-Universität Marburg ist im Rahmen des SFB/Transregio 138 "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive" zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis 31.12.2021 die drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (65 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Doktorandin / Doktorand) zu besetzen.

  • Ort: Marburg / Deutschland
  • Institution: Universität Marburg
  • Beschäftigungszeitraum: Befrsitet auf 3 Jahre
  • Leistung: TV-L 13 (65%)
  • Deadline: 08. Dezember 2017 Bewerbungsschluss beachten
  • Benötigte Bewerbungsunterlagen: 23:59 08-12-2017
  • Unterlagen an: sven.opitz[at]staff.uni-marburg.de

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Institut für Soziologie, ist im Rahmen des SFB/Transregio 138 „Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zunächst zum 31.12.2021 die drittmittelfinanzierte Teilzeit-stelle (65 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Doktorandin / Doktorand)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Zu der den Aufgaben gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in einem Teilprojekt des SFB/Transregio 138. Das Teilprojekt untersucht administrative Techniken und rechtliche Instrumente, die zur Sicherung transnatio-naler Gesundheitskrise eingesetzt werden. Es betrachtet transnationale Gesundheitskrisen als politisch-rechtliche „Laboratorien“, in denen globale Verwaltungsassemblagen aktiviert und neu formiert werden. Ne-ben der Erfüllung wissenschaftlicher Dienstleistungen, die im Rahmen dieses Teilprojekts anfallen, besteht die Hauptaufgabe der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters somit in der Durchführung einer Fallstudie zur Veränderung der Regierung von „public health ermegencies of international concern“ insbesondere nach der Ebola-Krise von 2014. Eine weitere Fallstudie des Teilprojekts bezieht sich auf die Handhabung von antibiotischen Resistenzen als globales Sicherheitsproblem.

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit gebo-ten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder ver-gleichbar) im Fach Soziologie, Anthropologie, Politikwissenschaft oder Kulturwissenschaft sowie die Fähigkeit auf Englisch zu diskutieren und wissenschaftlich zu schreiben. Erwartet werden Kenntnisse der Debatten um Sicherheitsdispositive und Medien der Verwaltung. Erwünscht sind Kenntnisse im Bereich der Soziologie des Globalen, hier insbesondere des globalen Rechts, im Bereich der Soziologie der Gesundheit und/oder im Be-reich der Organisationssoziologie. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten dabei mit mindestens einer Metho-de der qualitativen Sozialforschung vertraut sein (z.B. Diskursanalyse, Ethnographie, qualitative Interviews). Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung wird erwartet.

Für Fragen steht Ihnen Herr Professor Sven Opitz unter sven.opitz[at]uni-marburg.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie zudem hier: www.sfb138.de.

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stellen für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung.
Sie fördert Frauen und fordert sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Es wird darum gebten, Bewerbungsunterlagen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bewerbungsunterlagen sind bis zum 08.12.2017 unter Angabe der Kennziffer fb03-0037-wmz-2017 an den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie der Philipps-Universität Marburg, Institut für Soziologie, Prof. Dr. Sven Opitz, Ketzerbach 11, 35037 Marburg oder als ein PDF-Dokument an sven.opitz[at]staff.uni-marburg.de zu senden.

Weiterführende Links:

https://www.uni-marburg.de/administration/verwaltung/dez2/personalabteilung/bewerber/stellen/oeffentlich/oeffwisstellen

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