Career – Job

PhD Position im Projekt „Polizei-Translationen. Mehrsprachigkeit und die Konstruktion kultureller Differenz im polizeilichen Alltag“

In dem Projekt „Polizei-Translationen" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist ab voraussichtlich dem 1. März 2019 befristet auf 3 Jahre die Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin (EG13 75%) zu besetzen.

  • Location: Mainz / Deutschland
  • Institution: Universität Mainz
  • Duration: befristet auf 3 Jahre
  • Compensation: EG13 75%
  • Deadline: 15. November 2018 Bewerbungsschluss beachten

Das DFG-geförderte Projekt untersucht, wie Polizist*innen und Migrant*innen mit mehrsprachigen Kommunikationssituationen und wahrgenommener kultureller Differenz in alltäglichen Situationen umgehen und welche kommunikativen Verfahren sie dabei einsetzen.

Das Projekt wird am Institut für Ethnologie und Afrikastudien durchgeführt und von Dr. Jan Beek geleitet, unter Mitarbeit von Univ.-Professor Dr. Thomas Bierschenk (Ethnologie) und Univ.-Prof. Dr. Bernd Meyer (Sprachwissenschaft).
Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium der Sozial- oder Sprachwissenschaften, einschlägige Kenntnisse von Herkunftssprachen von Migranten und Geflüchteten (etwa Türkisch, Arabisch, Russisch), eine gründliche Methodenausbildung und die Bereitschaft zu intensiver Mitarbeit in einem interdisziplinären Team.

Der/die Mitarbeiter*in soll eine mehrmonatige Feldforschung mit Migranten und Asylantragstellern in Germersheim und Ludwigshafen eigenständig entwerfen, durchführen und auswerten. Der/die Mitarbeiter*in wird diese Forschung in Kooperation und in engem Austausch mit anderen Projektteilnehmern organisieren, die bei anderen Akteursgruppen (bspw. Polizist*innen) forschen. Im Zentrum stehen dabei narrative Interviews und informelle Gespräche mit Akteuren, die keine oder nur geringe deutsche Sprachkenntnisse besitzen und mit der Polizei interagiert haben. Die empirische Forschung soll auch teilnehmende Beobachtung beinhalten, bspw. in einer Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, um die translatorischen Praktiken der Migrant*innen gegenüber Polizist*innen zu beobachten. Die Stelle ermöglicht die eigenverantwortliche Gestaltung der eigenen Forschung, eine intensive inhaltliche Zusammenarbeit mit anderen Forscher*innen im Projekt, und eine aktive Rolle in der Projektentwicklung (Betreuung von einschlägigen studentischen Forschungsprojekten, Beteiligung an der Organisation von einschlägigen Tagungen, Beteiligung an der administrativen Abwicklung des Projekts). Gelegenheit zur Promotion wird gegeben.

Die Johannes Gutenberg.-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, inklusive einer zweiseitigen Skizze des Forschungsdesigns, bis zum 15.11.2018 an Dr. Jan Beek, Institut für Ethnologie und Afrikastudien, Johannes Gutenberg-Universität, 55099 Mainz. Neben einer Papier- ist auch eine elektronische Version der Bewerbung an beek[at]uni-mainz.de erwünscht.

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