Conferences – Call for Papers

„Kontaktzonen“ und Grenzregionen. Aktuelle kulturwissenschaftliche Perspektiven

Die Konferenz bildet die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes „Kontaktzonen. Kulturelle Praktiken im deutsch-tschechisch-polnischen Grenzraum“ am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde.

  • Date: 23.11.2017 – 24.11.2017
  • Institution: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde
  • Location: Dresden / Deutschland
  • Additional documents: Kurzes Abstract (max. 400 Wörter) mit Vortragstitel und einen kurzen Lebenslauf
  • Documents to: kontaktzonen[at]isgv.de
  • Contact: Sarah Kleinmann, Arnika Peselmann & Ira Spieker

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden präsentiert und es wird dazu eingeladen, die Perspektive auf „Kontaktzonen“ mit Beiträgen aus der (historisch-) kulturwissenschaftlichen Forschung geographisch und thematisch zu erweitern.

Erstens sollen Begriff und Konzept „Kontaktzone“ diskutiert und kritisch reflektiert werden:

  • Welche (Neu)Konzeptualisierungen/Paradigmenwechsel hat der Begriff seit seiner Einführung (Pratt 1991) erfahren? In welchen Kontexten hat der Terminus Potential als Analysekategorie? Inwiefern existieren Analogien oder Differenzen zur Verwendung des Begriffs beispielsweise in Museumskontexten (Clifford 1997, Sternfeld 2012)?

Zweitens steht die methodische Herangehensweise im Fokus:

  • Wie wird methodisch mit dem Konzept umgegangen? Wo und wie werden „Kontaktzonen“ identifiziert? Wohin wendet sich der forschende Blick? Wie konstituiert sich eine „Kontaktzone“ – welche Prozesse und Dynamiken werden dabei sichtbar, welche Akteurinnen und Akteure?

Drittens geht es um die Anwendbarkeit und heuristische Qualität des Begriffs in Bezug auf die (historisch-)kulturwissenschaftliche Forschung an europäischen Binnen- und Systemtransformationsgrenzen:

  • Welche spezifischen Forschungsanforderungen ergeben sich in Europa? Welche empirischen Befunde und darauf basierende Ausblicke gibt es zur Durchlässigkeit, Geschlossenheit, Sichtbarkeit, Herstellung, Brutalität und Relevanz von staatlichen und natürlichen Grenzen? Welche Verengungen und Möglichkeiten ergeben sich daraus womöglich für interdisziplinäre und internationale kulturwissenschaftliche Projekte?

Die Konferenz wird am 23. und 24. November 2017 im Hauptstaatsarchiv in Dresden stattfinden.


Vorgesehen sind 20-minütige Vorträge mit anschließender Diskussion. Abstracts können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden; Konferenzsprachen werden Deutsch und Englisch sein.

Die Organisatorinnen erbitten ein kurzes Abstract (max. 400 Wörter) mit Vortragstitel und einen kurzen Lebenslauf bis zum 5. Juni 2017


Die Kosten für Fahrt (2. Kl. Bahn) und Übernachtung werden für die Referierenden übernommen.

Additional links:

http://www.isgv.de/projekte/volkskunde/kontaktzonen

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